VI.Kapitel: Die Auferstehung Jesu Christi und ihre Bedeutung

 

Die Auferstehung Jesu Christi von den Toten ist ein so wichtiges Ereignis in der Heilsgeschichte, daß das NT über 100 mal darauf Bezug nimmt.

Um diese Wichtigkeit der Auferstehung weiß auch Satan. So versuchte er von Anfang an, die Verbreitung der Botschaft von der Auferstehung zu unterdrücken.

Mt 28,13-14 "Und sie kamen mit den Ältesten zusammen, hielten Rat und gaben den Soldaten viel Geld und sprachen: Sagt, seine Jünger sind in der Nacht gekommen und haben ihn gestohlen, während wir schliefen."

 

1. Die Notwendigkeit der Auferstehung Jesu Christi

 

a) Erfüllung der Schrift

Jesus Christus mußte von den Toten auferstehen, denn Gott hält Seine Verheißungen. Jesus selbst hat immer wieder nicht nur Seinen Tod, sondern auch Seine Auferstehung angekündigt.

Joh 2,19 "Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Brecht diesen Tempel ab, und in drei Tagen will ich ihn aufrichten."

Erst nach der Auferstehung haben die Jünger dies verstanden.

Joh 2,22 "Als er nun auferstanden war von den Toten, dachten seine Jünger daran, daß er dies gesagt hatte, und glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesagt hatte."

Jesus Christus wies auf die Prophetien im AT hin. Schon früher hatte Gott die Auferstehung des Messias verheißen:

Lk 24,44-46 "Er sprach aber zu ihnen: Das sind meine Worte, die ich zu euch gesagt habe, als ich noch bei euch war: Es muß alles erfüllt werden, was von mir geschrieben steht im Gesetz des Mose, in den Propheten und in den Psalmen. Da öffnete er ihnen das Verständnis, so daß sie die Schrift verstanden, und sprach zu ihnen: So steht's geschrieben, daß Christus leiden wird und auferstehen von den Toten am dritten Tage;"

Petrus bezieht sich auf eine solche Stelle aus dem AT:

Ps 16,10 "Denn du wirst mich nicht dem Tode überlassen und nicht zugeben, daß dein Heiliger die Grube sehe."
Apg 2,31 "hat er 's vorausgesehen und von der Auferstehung des Christus gesagt: Er ist nicht dem Tod überlassen, und sein Leib hat die Verwesung nicht gesehen."

Paulus erwähnt diese Notwendigkeit der Auferstehung zu Beginn seines Auferstehungskapitels:

1.Kor 15,4 "und daß er begraben worden ist; und daß er auferstanden ist am dritten Tage nach der Schrift;"

 

b) Hauptbestandteil des Evangeliums

Die Auferstehung Jesu Christi ist der wichtigste Bestandteil der apostolischen Lehre. Was würde die Lehre vom Tod Jesu Christi bedeuten, wenn Er nicht auferstanden wäre?

Röm 8,34 "Wer will verdammen? Christus Jesus ist hier, der gestorben ist, ja vielmehr, der auch auferweckt ist, der zur Rechten Gottes ist und uns vertritt."

So durchzieht der Triumph der Auferstehung die Kapitel der Apostelgeschichte.

Apg 2,24 "Den hat Gott auferweckt und hat aufgelöst die Schmerzen des Todes, wie es denn unmöglich war, daß er vom Tode festgehalten werden konnte."
Apg 2,32 "Diesen Jesus hat Gott auferweckt; dessen sind wir alle Zeugen."
Apg 3,15 "aber den Fürsten des Lebens habt ihr getötet. Den hat Gott auferweckt von den Toten; dessen sind wir Zeugen."
Apg 3,26 "Für euch zuerst hat Gott seinen Knecht Jesus erweckt und hat ihn zu euch gesandt, euch zu segnen, daß ein jeder sich bekehre von seiner Bosheit."
Apg 4,10 "so sei euch und dem ganzen Volk Israel kundgetan: Im Namen Jesu Christi von Nazareth, den ihr gekreuzigt habt, den Gott von den Toten auferweckt hat; durch ihn steht dieser hier gesund vor euch."

usw. z.B.: 5,30; 10,40; 13,30+33+34+37; 17,31

Wir könnten auch sagen, daß die Auferstehungsbotschaft die andere Hälfte des Evangeliums ist.

1.Kor 15,3-4 "Denn als erstes habe ich euch weitergegeben, was ich auch empfangen habe: Daß Christus gestorben ist für unsere Sünden nach der Schrift; und daß er begraben worden ist; und daß er auferstanden ist am dritten Tage nach der Schrift;"
Röm 6,5 "Denn wenn wir mit ihm verbunden und ihm gleichgeworden sind in seinem Tod, so werden wir ihm auch in der Auferstehung gleich sein."

 

ANREGUNGEN:

 

c) Grundlage unseres Glaubens

Der Glaube kommt aus der Predigt (Röm 10,17). Weil nun die Auferstehung Jesu Christi der wichtigste Punkt der apostolischen Predigt ist, muß sie auch der wichtigste Punkt unseres Glaubens sein.

Röm 10,9 "Denn wenn du mit deinem Munde bekennst, daß Jesus der Herr ist, und in deinem Herzen glaubst, daß ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet."

Mit der Auferstehung Jesu Christi steht oder fällt unser Glaube. Beachten wir die Aussagen in:

1.Kor 15,14 "Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist unsere Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich."
1.Kor 15,15 "Wir würden dann auch als falsche Zeugen Gottes befunden, weil wir gegen Gott bezeugt hätten, er habe Christus auferweckt, den er nicht auferweckt hätte, wenn doch die Toten nicht auferstehen."
1.Kor 15,17 "Ist Christus aber nicht auferstanden, so ist euer Glaube nichtig, so seid ihr noch in euren Sünden."
1.Kor 15,18 "so sind auch die, die in Christus entschlafen sind, verloren."

Wer die Auferstehung Jesu Christi leugnet, verliert das Fundament seines Glaubens. Wer die Auferstehung in ihrer Bedeutung schmälert, verschiebt die Glaubensinhalte. Wir stehen auf festem Fundament und bekennen:

1.Kor 15,20a "Nun aber ist Christus auferstanden von den Toten"

 

2. Die Art und Weise der Auferstehung Jesu Christi

Wir sprechen von der "Auferstehung" Jesu Christi. Er ist auferstanden.

Joh 11,25a "Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben."
Joh 10,18 "Niemand nimmt es von mir, sondern ich selber lasse es. Ich habe Macht, es zu lassen, und habe Macht, es wiederzunehmen. Dies Gebot habe ich empfangen von meinem Vater."
Joh 2,19+21 "Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Brecht diesen Tempel ab, und in drei Tagen will ich ihn aufrichten. [...] Er aber redete von dem Tempel seines Leibes."

Gleichzeitig müssen wir jedoch von einer "Auferweckung" Jesu Christi sprechen, denn die Schrift bezeugt:

Apg 2,24 "Den hat Gott auferweckt und hat aufgelöst die Schmerzen des Todes, wie es denn unmöglich war, daß er vom Tode festgehalten werden konnte."

Und wir lesen von der Beteiligung des Heiligen Geistes:

Röm 8,11 "Wenn nun der Geist dessen, der Jesus von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird er, der Christus von den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen durch seinen Geist, der in euch wohnt."

Die Auferweckung / Auferstehung Jesu Christi ist das Werk des dreieinigen Gottes!

 

a) eine tatsächliche Auferstehung

Jesus Christus ist tatsächlich auferstanden. Dies bedeutet, daß Er wirklich tot war. Der Versuch, die Auferstehung zu schmälern durch die Behauptung, Jesus Christus sei in der Kühle des Grabes aus einer tiefen Ohnmacht aufgewacht, widerspricht der Heiligen Schrift. Sie bezeugt: Jesus Christus war tot!

Mk 15,44-45 "Pilatus aber wunderte sich, daß er schon tot sei, und rief den Hauptmann und fragte ihn, ob er schon lange gestorben sei. Und als er's erkundet hatte von dem Hauptmann, gab er Josef den Leichnam."
Joh 19,33-34 "Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, daß er schon gestorben war, brachen sie ihm die Beine nicht; sondern einer der Soldaten stieß mit dem Speer in seine Seite, und sogleich kam Blut und Wasser heraus."

Es waren gerade die Feinde Jesu Christi, die Seinen tatsächlichen Tod bestätigen, und die Seine Auferstehung glaubhaft bezeugen (vgl. Wächter und versiegeltes Grab!). Auch aus dem Mund des wiedererstandenen Herrn haben wir ein direktes Zeugnis:

Offb 1,18 "Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle."

 

b) eine leibliche Auferstehung

Die Auferstehung Jesu Christi war eine leibliche Auferstehung.

Apg 2,31 "hat er's vorausgesehen und von der Auferstehung des Christus gesagt: Er ist nicht dem Tod überlassen, und sein Leib hat die Verwesung nicht gesehen."

Als der Herr Jesus Seinen Jüngern erschien, zeigte sich der Auferstandene mit einem Leib (Lk 24,36-43; Joh 20,25-28):

Sein Leib war nach der Auferstehung nicht mehr im Grab:

Lk 24,2-3 "Sie fanden aber den Stein weggewälzt von dem Grab und gingen hinein und fanden den Leib des Herrn Jesu nicht."

Derselbe Leib, der ins Grab gelegt wurde, auferstand!

Die leibliche Auferstehung dokumentiert den völligen Sieg über den Tod (=> Trennung). Die Auferstehung (=> Wiedervereinigung) ist der Triumph des Gekreuzigten!

 

ANREGUNGEN:

1.Kor 15,5-8 "und daß er gesehen worden ist von Kephas, danach von den Zwölfen. Danach ist er gesehen worden von mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal, von denen die meisten heute noch leben, einige aber sind entschlafen. Danach ist er gesehen worden von Jakobus danach von allen Aposteln. Zuletzt von allen ist er auch von mir als einer unzeitigen Geburt gesehen worden."

 

c) eine erstmalige Auferstehung

Die Auferstehung Jesu Christi war die erste ihrer Art. Alle bisherigen Auferweckungen waren eine Wiederherstellung der gleichen vergänglichen Natur wie vor dem Tod des einzelnen. Sie waren begrenzt auf das irdische, zeitliche Leben. Im Gegensatz dazu steht die Auferstehung Christi im Herrlichkeitsleib. Er lebt in Ewigkeit und wird den Tod nicht mehr sehen.

Offb 1,18 "Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle."
Röm 6,9 "und wissen, daß Christus, von den Toten erweckt, hinfort nicht stirbt; der Tod kann hinfort über ihn nicht herrschen."

Seinem Auferstehungsleib werden unsere Auferstehungsleiber nachgebildet sein (vgl. S. 11-12).

 

3. Die Folgen der Auferstehung Jesu Christi

 

a) für Jesus Christus

Röm 1,4 "und nach dem Geist, der heiligt, eingesetzt ist als Sohn Gottes in Kraft durch die Auferstehung von den Toten."

Jesus Christus beweist mit Seiner Auferstehung Seine Lehrautorität und die Berechtigung Seines Anspruchs, Gottes Sohn zu sein. Nur in der Auferstehung gibt Er das eindeutige Zeichen Seiner Göttlichkeit, das die Pharisäer von Ihm verlangt hatten (Mt 12,38-42; Joh 2,13-22). Jesus Christus wurde nicht Gottes Sohn bei der Auferstehung, sondern Er erwies sich durch die Auferstehung als Sohn Gottes!

Die Auferstehung Christi zu leugnen würde bedeuten, Seine Gottheit zu verneinen!

 

ANREGUNG:

 

b) für die Gläubigen

 

(1) Rechtfertigung

Röm 4,25 "welcher ist um unsrer Sünden willen dahingegeben und um unsrer Rechtfertigung willen auferweckt."

Gott erweist durch die Auferweckung Seines Sohnes, daß Er das Opfer auf Golgatha angenommen hat. Jesus Christus ist unser Stellvertreter sowohl im Sterben als auch in der Auferstehung.

Eph 2,5-6 "auch uns, die wir tot waren in den Sünden, mit Christus lebendig gemacht - aus Gnade seid ihr selig geworden -; und er hat uns mit auferweckt und mit eingesetzt im Himmel in Christus Jesus."

Damit zeigt Gott gleichzeitig, daß wir gerechtfertigt sind. Nachdem unsere Schuld Christus zugerechnet wurde, wird nun Seine Gerechtigkeit uns angerechnet.

 

ANREGUNG:

Der Christus für uns ist zum Christus in uns geworden.

 

(2) lebendige Hoffnung

1.Petr 1,3 "Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten."
Hiob 19,25 "Und ich weiß, daß mein Erlöser lebt, und als der letzte wird er über dem Staub sich erheben."

Die Auferstehung Jesu Christi ist die endlose Fortsetzung Seiner Menschwerdung. Wir haben eine lebendige Hoffnung, d.h. ein solides Fundament für unsere Zukunft.

1.Tim 1,1 "Paulus, ein Apostel Christi Jesu nach dem Befehl Gottes, unseres Heilands, und Christi Jesu, der unsre Hoffnung ist,"

Die Schrift zeigt deutlich die Hoffnungslosigkeit der Ungläubigen:

Hiob 8,13 "So geht es jedem, der Gott vergißt, und die Hoffnung des Ruchlosen wird verloren sein. Denn seine Zuversicht vergeht, und seine Hoffnung ist ein Spinnweb"
Hiob 11,20 "Aber die Augen der Gottlosen werden verschmachten, und sie werden nicht entrinnen können, und als ihre Hoffnung bleibt, die Seele auszuhauchen."
Spr 10,28 "Das Warten der Gerechten wird Freude werden; aber der Gottlosen Hoffnung wird verloren sein."
Eph 2,12 "daß ihr zu jener Zeit ohne Christus wart, ausgeschlossen vom Bürgerrecht Israels und Fremde außerhalb des Bundes der Verheißung; daher hattet ihr keine Hoffnung und wart ohne Gott in der Welt."

 

ANREGUNG:

 

(3) neues Leben

Wir wandeln in einem neuen Leben. Dabei handelt es sich nicht um ein reformiertes altes Leben, sondern um etwas völlig Neues!

2.Kor 5,17 "Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden!"

Der Wandel in einem neuen Leben ist eine Folge der Auferstehung Jesu Christi.

Röm 6,4 "So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, auch wir in einem neuen Leben wandeln."
Eph 2,6 "und er hat uns mit auferweckt und mit eingesetzt im Himmel in Christus Jesus,"

An der Auferstehung Jesu Christi erkennen wir die Größe der an uns wirkenden Kraft.

Eph 1,19-20 "und wie überschwenglich groß seine Kraft an uns, die wir glauben, weil die Macht seiner Stärke bei uns wirksam wurde, mit der er in Christus gewirkt hat. Durch sie hat er ihn von den Toten auferweckt und eingesetzt zu seiner Rechten im Himmel"
Phil 3,10 "Ihn möchte ich erkennen und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden und so seinem Tode gleichgestaltet werden, damit ich gelange zur Auferstehung von den Toten."

Daher können wir anstelle von "Heiligungsleben" auch "Siegesleben" sagen. Die Tatsache, daß wir im Sieg leben können, ist eine Folge der Auferstehung! Am Ende des Auferstehungskapitels 1.Kor 15 finden sich folgende gewaltige Aussagen:

1.Kor 15,55-57 "Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel? Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft aber der Sünde ist das Gesetz. Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus!"

 

ILLUSTRATION:

Wir vergleichen unser altes und neues Leben mit einer Raupe und einem Schmetterling. Die Raupe (altes Leben) müht sich ab, zerstört mit ihrem Egoismus und ist im übrigen völlig unfruchtbar. Beim Schmetterling handelt es sich um das gleiche Tier, das jedoch eine grundlegende Wandlung durchmachte. Der Schmetterling tanzt durch die Luft, erweckt keine Ekelgefühle und ist nützlich. Nur er kann sich vermehren! Können wir uns Schmetterlinge vorstellen, die sich wie Raupen verhalten? (Studieren Sie Eph 4,22-24 mit den dann folgenden 5 Beispielen der Verse 25-32!).

 

ANREGUNG:

 

(4) Fürsprecher

Durch die Auferstehung haben wir einen lebendigen Fürsprecher vor Gott im Himmel.

Röm 8,34 "Wer will verdammen? Christus Jesus ist hier, der gestorben ist, ja vielmehr, der auch auferweckt ist, der zur Rechten Gottes ist und uns vertritt."
Hebr 7, 25 "Daher kann er auch für immer selig machen, die durch ihn zu Gott kommen; denn er lebt für immer und bittet für sie."

Wir brauchen diesen hohenpriesterlichen Dienst Jesu Christi, der nur durch Seine Auferstehung möglich ist, täglich.

 

ANREGUNG:

 

(5) Auferstehungshoffnung

Unsere Auferstehung (oder Verwandlung bei der Entrückung) ist eine Folge der Auferstehung Jesu Christi.

2.Kor 4,14 "denn wir wissen, daß der, der den Herrn Jesus auferweckt hat, wird uns auch auferwecken mit Jesus und wird uns vor sich stellen samt euch."
1.Thess 4,14 "Denn wenn wir glauben, daß Jesus gestorben und auferstanden ist, so wird Gott auch die, die entschlafen sind, durch Jesus mit ihm einherführen."

Die Auferstehung Jesu Christi ist das Vorbild unserer Auferstehung.

Phil 3,21 "der unseren nichtigen Leib verwandeln wird, daß er gleich werde seinem verherrlichten Leibe nach der Kraft, mit der er sich alle Dinge untertan machen kann."
1.Kor 15,47+49 "Der erste Mensch ist von der Erde und irdisch; der zweite Mensch ist vom Himmel. [...] Und wie wir getragen haben das Bild des irdischen, so werden wir auch tragen das Bild des himmlischen."

Und die Auferstehung Jesu Christi ist die Garantie für unsere Auferstehung. Jesus Christus spielte bereits zu Seiner Erdenzeit auf Seine Auferstehung an, als Er zu Seinen Jüngern sagte:

Joh 14,19 "Es ist noch eine kleine Zeit, dann wird mich die Welt nicht mehr sehen. Ihr aber sollt mich sehen, denn ich lebe, und ihr sollt auch leben."

Der Heilige Geist, der Jesus auferweckte, garantiert auch unsere Auferweckung:

Röm 8,10-11 "Wenn aber Christus in euch ist, so ist der Leib zwar tot um der Sünde willen, der Geist aber ist Leben um der Gerechtigkeit willen. Wenn nun der Geist dessen, der Jesus von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird er, der Christus von den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen durch seinen Geist, der in euch wohnt."

 

c) für die Ungläubigen

Auch für die Ungläubigen ist die Auferstehung Jesu Christi die Ursache und Garantie ihrer zukünftigen Auferstehung.

1.Kor 15,22 "Denn wie sie in Adam alle sterben, so werden sie in Christus alle lebendig gemacht werden."
Joh 5,28-29 "Wundert euch darüber nicht. Denn es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören werden, und werden hervorgehen, die Gutes getan haben, zur Auferstehung des Lebens, die aber Böses getan haben, zur Auferstehung des Gerichts."

Darüber hinaus ist die Auferstehung das unfehlbare Zeugnis für das Weltgericht, nachdem Gott der ganzen Menschheit die Erlösung angeboten hat.

Apg 17,31 "Denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er den Erdkreis richten will mit Gerechtigkeit durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat, und hat jedermann den Glauben angeboten, indem er ihn von den Toten auferweckt hat."