V. Kapitel: Der Tod Jesu Christi und seine Bedeutung

 

In den folgenden Kapiteln behandeln wir den Tod, die Auferstehung und die Erhöhung Jesu Christi. In diesen drei Abschnitten wird besonders deutlich, daß die Lehre vom Heiland (Christologie) nicht von der Lehre vom Heil (Soteriologie) zu trennen ist. Studieren wir den Tod Christi, so müssen wir gleichzeitig nach seiner Bedeutung für uns fragen.

 

1. Allgemeines zum Tod Jesu Christi

 

a) Biblisches Verständnis

Der Tod Jesu Christi ist gemeinsam mit der Auferstehung die Heilstatsache, auf der unser Glaube ruht. Er steht im Mittelpunkt des Heilsplanes Gottes. Dieser zentrale Stellenwert wird in mancherlei Hinsicht deutlich:

1.Mose 3,15 "Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe und zwischen deinen Nachkommen und ihrem Nachkommen; der soll dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen."

Das Passa (2.Mose 12), alle Opfer und viele Prophetien sprechen vom Tod Jesu Christi.

Luk 24,25-27 "Und er sprach zu ihnen: O ihr Toren, zu trägen Herzens, all dem zu glauben, was die Propheten geredet haben! Mußte nicht Christus dies erleiden und in seine Herrlichkeit eingehen? Und er fing an bei Mose und allen Propheten und legte ihnen aus, was in der ganzen Schrift von ihm gesagt war."
Hebr 9,26b "..., ist er ein für allemal erschienen, durch sein eigenes Opfer die Sünde aufzuheben."
Hebr 2,14-15 "Weil nun die Kinder von Fleisch und Blut sind, hat auch er's gleichermaßen angenommen, damit er durch seinen Tod die Macht nähme dem, der Gewalt über den Tod hatte, nämlich dem Teufel, und erlöste, die durch Furcht vor dem Tod im ganzen Leben Knechte sein mußten."
Mk 10,45 "Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, daß er sich dienen lasse, sondern daß er diene und sein Leben gebe als Lösegeld für viele."
1.Kor 15,1+3b "Ich erinnere euch aber, liebe Brüder, an das Evangelium, das ich euch verkündigt habe, das ihr auch angenommen habt, in dem ihr auch fest steht, [...] Daß Christus gestorben ist für unsere Sünden nach der Schrift;"
Joh 3,14-15 "Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöht hat, so muß der Menschensohn erhöht werden, damit alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben."
Joh 12,24 "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht."

Es gibt keine Erlösten - keine Frucht - ohne den Tod Jesu Christi! Vergebung für den Sünder ist nur möglich, weil Christus durch Seinen Tod die Schuld bezahlte (Röm 3,25-26).

jetzt:

Lk 9,30-31 "Und siehe, zwei Männer redeten mit ihm; das waren Mose und Elia. Sie erschienen verklärt und redeten von seinem Ende, das er in Jerusalem erfüllen sollte."

einst:

Offb 5,8-9 "Und als es das Buch nahm, da fielen die vier Gestalten und die vierundzwanzig Ältesten nieder vor dem Lamm, und ein jeder hatte eine Harfe und goldene Schalen voll Räucherwerk, das sind die Gebete der Heiligen, und sie sangen ein neues Lied: Du bist würdig, zu nehmen das Buch und aufzutun seine Siegel; denn du bist geschlachtet und hast mit deinem Blut Menschen für Gott erkauft aus allen Stämmen und Sprachen und Völkern und Nationen"

 

ANREGUNG:

 

b) Verschiedene menschliche Heilsverständnisse

Zu allen Zeiten haben sich Menschen verschiedene Vorstellungen gemacht, wie ihr Heil auszusehen hat. Wir nennen nur einige:

Lk 18,11-12 "Der Pharisäer stand für sich und betete so: Ich danke dir, Gott, daß ich nicht bin wie die anderen Leute, Räuber, Betrüger, Ehebrecher oder auch wie die Zöllner. Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich einnehme."
Apg 23,8 "Denn die Sadduzäer sagen, es gebe keine Auferstehung noch Engel und Geister; die Pharisäer aber lehren beides."

Aber auch sie konnten mit einem Heiland, wie er sich in Jesus Christus offenbarte, nichts anfangen. Da für sie kein Jenseits existiert (vgl. auch Mt 22,23), wollten sie einen ausschließlich religiös-politischen Messias. Ähnliches wollten auch die Zeloten, die ihr Heil in der Befreiung aus römischer Fremdherrschaft sahen.

Wir verurteilen alle angesprochenen Heilsverständnisse. Sie alle trennen das Heil (soteria) vom Heiland (soter) Jesus Christus. Wenden wir uns nun dem biblischen Verständnis unseres Heils zu.

 

ANREGUNG:

 

2. Der Tod Jesu Christi: Stellvertretung

 

a) Sündlosigkeit Jesu Christi

In verschiedenen Zusammenhängen haben wir bereits die Sündlosigkeit Jesu Christi erwähnt. Sie ist für unser Heil notwendig. Hätte Christus gesündigt, so hätte Sein Tod keinerlei Bedeutung für uns. Unter Seiner Sündlosigkeit verstehen wir die Tatsache, daß Christus niemals etwas tat, was gegen die Heiligkeit Gottes verstoßen hätte. Dies umfaßt natürlich auch das genaue Einhalten des mosaischen Gesetzes, unter welchem Er lebte. Im Studium der menschlichen Natur Jesu Christi sahen wir bereits, daß Er auch den Einschränkungen des Menschen, wie etwa Hunger und Müdigkeit, Durst und Schmerzen unterworfen war. Doch war Er vor Gott gerecht - durch die Erfüllung des Gesetzes.

Nachdem Er schon vor Seiner Geburt als "heilig" angekündigt worden war (Lk 1,35), lebte Er heilig. Niemand konnte Ihm eine Sünde nachweisen.

Joh 8,29+46 "Und der mich gesandt hat, ist mit mir. Er läßt mich nicht allein; denn ich tue allezeit, was ihm gefällt. [...] Wer von euch kann mich einer Sünde zeihen? Wenn ich aber die Wahrheit sage, warum glaubt ihr mir nicht?"
Joh 15,10 "Wenn ihr meine Gebote haltet, so bleibt ihr in meiner Liebe, wie ich meines Vaters Gebote halte und bleibe in seiner Liebe."
Mt 26, 59-60a "Die Hohenpriester aber und der ganze Hohe Rat suchten falsches Zeugnis gegen Jesus, daß sie ihn töteten. Und obwohl viele falsche Zeugen herzutraten, fanden sie doch nichts."

Unmittelbar vor Seinem Tod wird Seine Schuldlosigkeit 11x bestätigt (von Judas, mehrmals von Pilatus, seiner Frau, Herodes, dem römischen Hauptmann und dem Verbrecher am Kreuz). Auch haben wir keinen Bericht, daß Jesus Christus auch nur einmal ein Sündopfer dargebracht hat, obwohl wir häufig lesen, daß Er im Tempel war. Er brauchte nicht zu opfern, denn Er war ohne Schuld vor Gott.

Auch in den Briefen der inspirierten Schreiber des NT finden wir klare Aussagen über Christi Sündlosigkeit:

2.Kor 5,21 "Denn er hat den, der von keiner Sünde wußte, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt."
1.Petr 2,22 "er, der keine Sünde getan hat und in dessen Mund sich kein Betrug fand;"
1.Joh 3,5 "Und ihr wißt, daß er erschienen ist, damit er die Sünden wegnehme, und in ihm ist keine Sünde."
Hebr 7,26-27a "Denn einen solchen Hohenpriester mußten wir auch haben, der heilig, unschuldig, unbefleckt, von den Sündern geschieden und höher ist als der Himmel. Er hat es nicht nötig, wie jene Hohenpriester, täglich zuerst für die eigenen Sünden Opfer darzubringen"
Hebr 4,15 "Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht könnte mitleiden mit unserer Schwachheit, sondern der versucht worden ist in allem wie wir, doch ohne Sünde."

Jesus Christus ist in allem versucht worden, was auch uns heute begegnet. Sicherlich stand Er nicht vor der Versuchung, z.B. das Fernsehgerät zu mißbrauchen - doch waren die Grundmuster der Versuchung die gleichen. Die Formen der einzelnen Versuchungen waren sicherlich verschieden, doch war ihr Prinzip gleich.

Hebr 4,16 "Darum laßt uns hinzutreten mit Zuversicht zu dem Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zu der Zeit, wenn wir Hilfe nötig haben."

Doch ist es nicht nur das Vorbild und der Trost, den wir im sündlosen Leben Jesu Christi finden. Nur ein unbeflecktes Opfer konnte zu unserem Schuldopfer werden:

1.Petr 1,19 "sondern mit dem teuren Blut Christi als eines unschuldigen und unbefleckten Lammes."

 

b) Stellvertretung

Stellvertretender Tod ist Tod, der von jemand für jemand ertragen wird. Stellvertretung erfordert daher die Befreiung dessen, an dessen Statt der Tod erduldet wird.

Stellvertretender Tod ist uns aus dem AT gut bekannt. In 2.Mose 12 stirbt entweder der Erstgeborene oder ein Lamm. In 3.Mose 1-5 finden wir die Identifikation mit dem Opfertier, das an des Menschen Statt getötet wird. Am großen Versöhnungstag (3.Mose 16) findet sich das gleiche Grundmuster der Stellvertretung.

Jesus Christus ist unser Stellvertreter:

Jes 53,4-5 "Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf daß wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt."
2.Kor 5,21 "Denn er hat den, der von keiner Sünde wußte, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt."

Beachten wir, daß die deutsche Übersetzung "für" die verwandte griechische Präposition nur teilweise wiedergibt. Deutlicher wird es mit der Übersetzung "anstelle von".

Gal 3,13 "Christus aber hat uns erlöst von dem Fluch des Gesetzes, da er zum Fluch wurde für uns; denn es steht geschrieben: 'Verflucht ist jeder, da am Holze hängt.'"
1.Petr 3,18 "Denn auch Christus hat einmal für die Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er euch zu Gott führte, und ist getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht nach dem Geist."

Nur wenn meine Schuld Christus zugerechnet wird, kann auch Seine Gerechtigkeit mir angerechnet werden.

Die Bedeutung der Stellvertretung geht aber noch weiter: wir haben kein Recht mehr an unser eigenes Leben.

2.Kor 5,14-15 "Denn die Liebe Gottes drängt uns, zumal wir überzeugt sind, daß, wenn einer für alle gestorben ist, so sind sie alle gestorben. Und er ist darum für alle gestorben, damit, die da leben, hinfort nicht sich selbst leben, sondern dem, der für sie gestorben und auferstanden ist."
1.Petr 2,24 "der unsre Sünde selbst hinaufgetragen hat an seinem Leibe auf das Holz, damit wir, der Sünde abgestorben, der Gerechtigkeit leben. Durch seine Wunden seid ihr heil geworden."

 

3. Der Tod Jesu Christi: Versöhnung

Versöhnen ist das Zusammenbringen zweier Parteien, die uneins sind. Ihr Verhältnis wechselt von Feindschaft zu Frieden und Harmonie.

Seit dem Sündenfall steht die Menschheit unter dem Zorn Gottes. Unsere Lage könnte gar nicht ernster sein. Wir sind von Natur aus Feinde Gottes!

Joh 3,36 "Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer aber dem Sohn nicht gehorsam ist, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm."

Die Sünde steht zwischen dem Menschen und Gott.

Jes 59,2 "sondern eure Verschuldungen scheiden euch von eurem Gott, und eure Sünden verbergen sein Angesicht vor euch, daß ihr nicht gehört werdet."

In Christus ist uns die Sünde vergeben. Wir dürfen uns ohne Angst vor Seinem gerechten Zorn Gott nahen. In Christi Tod sind wir mit Gott versöhnt:

Röm 5,9-10 "Um wieviel mehr werden wir nun durch ihn bewahrt werden vor dem Zorn, nachdem wir jetzt durch sein Blut gerecht geworden sind! Denn wenn wir mit Gott versöhnt worden sind durch den Tod seines Sohnes, als wir noch Feinde waren, um wieviel mehr werden wir selig werden durch sein Leben, nachdem wir nun versöhnt sind."

Nicht der Mensch hat sich mit Gott versöhnt, sondern die alleinige Initiative ging von Gott aus. Wir haben lediglich die Versöhnung empfangen. Der Grundgedanke jeder heidnischen Religion ist: Der Mensch versöhnt sich mit Gott. Die biblische Botschaft lautet: "Gott versöhnt den Menschen mit sich selbst." Nur Gott versöhnt - nicht der Mensch (der wird versöhnt). "Versöhnen" wird nur in Bezug auf Gott aktiv gebraucht, im Bezug auf den Menschen nur passiv!

Röm 5,11 "Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch Gottes durch unseren Herrn Jesus Christus, durch den wir jetzt die Versöhnung empfangen haben."
2.Kor 5,19 "Denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selbst und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung."

Die durch Christi Tod geschaffene Versöhnung genügt, um alles und jeden mit Gott zu versöhnen. Jeder kann Frieden mit Gott erhalten.

Kol 1,20 "und er durch ihn alles mit sich versöhnte, es sei auf Erden oder im Himmel, indem er Frieden machte durch sein Blut am Kreuz."

Dies bedeutet jedoch nicht, daß automatisch jeder versöhnt ist. Zur objektiven Tatsache des Versöhnungswerkes Christi muß noch die subjektive Annahme dieser Versöhnung durch den Menschen kommen. Alles ist mit Gott versöhnt - aber nicht "alles" nimmt diese Versöhnung an:

2.Kor 5,20 "So sind wir nun Botschafter an Christi Statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi Statt: Laßt euch versöhnen mit Gott!"

 

ANREGUNG:

2.Thess 1,8-9 "in Feuerflammen, Vergeltung zu üben an denen, die Gott nicht kennen und die nicht gehorsam sind dem Evangelium unseres Herrn Jesus. Die werden Strafe erleiden, das ewige Verderben, vom Angesicht des Herrn her und von seiner herrlichen Macht."

 

4. Der Tod Jesu Christi: Erlösung

Erlösung ist die Befreiung durch Los- und Ankauf. Erlösung hat folglich zwei Seiten: den "Loskauf" und den "Ankauf", die Befreiung von etwas und die Befreiung zu etwas.

Tit 2,14 "der sich selbst für uns gegeben hat, damit er uns erlöste von aller Ungerechtigkeit und reinigte sich selbst ein Volk zum Eigentum, das eifrig wäre zu guten Werken."
1.Thess 1,9 "Denn sie selbst berichten von uns, welchen Eingang wir bei euch gefunden haben und wie ihr euch bekehrt habt zu Gott von den Abgöttern, zu dienen dem lebendigen und wahren Gott."

Dieser Herrschaftswechsel wurde erkauft. Das Lösegeld war das Blut unseres Herrn.

1.Petr 1,18-19 "denn ihr wißt, daß ihr nicht mit vergänglichem Silber oder Gold erlöst seid von eurem nichtigen Wandel nach der Väter Weise, sondern mit dem teuren Blut Christi als eines unschuldigen und unbefleckten Lammes."
Offb 5,9 "und sie sangen ein neues Lied: Du bist würdig, zu nehmen das Buch und aufzutun seine Siegel, denn du bist geschlachtet und hast mit deinem Blut Menschen für Gott erkauft aus allen Stämmen und Sprachen und Völkern und Nationen"
Mk 10,45 "Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, daß er sich dienen lasse, sondern daß er diene und sein Leben gebe als Lösegeld für viele."
Eph 1,7 "In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden, nach dem Reichtum seiner Gnade."

Die Erlösung in Jesus Christus ist vollkommen. Sie umfaßt alle Gebiete unseres Lebens, auch das des Leibes.

Röm 8,23 "Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir den Geist als Erstlingsgabe haben, seufzen in uns selbst und sehnen uns nach der Kindschaft, der Erlösung unseres Leibes."

Die vollkommene Erlösung wird erst in der Zukunft offenbar werden. Sie ist da, aber solange wir im Fleisch leben, noch nicht sichtbar. Als Pfand haben wir den Heiligen Geist:

Eph 1,14 "welcher ist das Unterpfand unsres Erbes, zu unsrer Erlösung, daß wir sein Eigentum würden zum Lob seiner Herrlichkeit."

 

Durch das Blut Jesu Christi sind wir erlöst

Gal 3,13 "Christus aber hat uns erlöst von dem Fluch des Gesetzes, da er zum Fluch wurde für uns; denn es steht geschrieben: 'Verflucht ist jeder, der am Holze hängt.'"
Gal 4,5 "damit er die, die unter dem Gesetz waren, erlöste, damit wir die Kindschaft empfingen."
1.Kor 15,56 "Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft aber der Sünde ist das Gesetz."
Röm 7,14 "Denn wir wissen, daß das Gesetz geistlich ist; ich aber bin fleischlich, unter die Sünde verkauft."
Röm 6,14 "Denn die Sünde wird nicht herrschen können über euch, weil ihr ja nicht unter dem Gesetz seid, sondern unter der Gnade."
Hebr 2,14-15 "Weil nun die Kinder von Fleisch und Blut sind, hat auch er's gleichermaßen angenommen, damit er durch seinen Tod die Macht nähme dem, der Gewalt über den Tod hatte, nämlich dem Teufel, und die erlöste, die durch Furcht vor dem Tod im ganzen Leben Knechte sein mußten."
Kol 1,13 "Er hat uns errettet von der Macht der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich seines lieben Sohnes."

Durch die Erlösung sind wir befreit von allen Bindungen! Zusammenfassend können wir sagen, daß wir erlöst sind

 

ANREGUNGEN:

Mehr als 450 Stellen sprechen vom Blut Jesu Christi - also ein wichtiges Thema der Heiligen Schrift (vgl. 1.Petr 1,19).

1.Joh 5,7+8 "Denn drei sind, die das bezeugen: der Geist und das Wasser und das Blut; und die drei stimmen überein."
Mt 26,28 "das ist mein Blut des Bundes, das vergossen wird für viele zur Vergebung der Sünden."
Hebr 13,20 "Der Gott des Friedens aber, der den großen Hirten der Schafe, unsern Herrn Jesus, von den Toten heraufgeführt hat durch das Blut des ewigen Bundes,"
Eph 1,7 "In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden, nach dem Reichtum seiner Gnade."
Hebr 9,12 "Er ist auch nicht durch das Blut von Böcken oder Kälbern, sondern durch sein eigenes Blut ein für allemal in das Heiligtum eingegangen und hat eine ewige Erlösung erworben."
Hebr 9,14+22 "um wieviel mehr wird dann das Blut Christi, der sich selbst als Opfer ohne Fehl durch den ewigen Geist Gott dargebracht hat, unser Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott! [...] Und es wird fast alles mit Blut gereinigt nach dem Gesetz, und ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung."
1.Joh 1,7 "Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft untereinander, und das Blut Jesu, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde."
Röm 5,9 "Um wieviel mehr werden wir nun durch ihn bewahrt werden vor dem Zorn, nachdem wir jetzt durch sein Blut gerecht geworden sind!"
Eph 2,13 "Jetzt aber in Christus Jesus seid ihr, die ihr einst ferne wart, nahe geworden durch das Blut Christi."
Hebr 10,19 "Weil wir denn nun, liebe Brüder, durch das Blut Jesu die Freiheit haben zum Eingang in das Heiligtum,"
Kol 1,20 "und er durch ihn alles mit sich versöhnte, es sei auf Erden oder im Himmel, indem er Frieden machte durch sein Blut am Kreuz."
Apg 20,28 "So habt nun acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, in der euch der heilige Geist eingesetzt hat zu Bischöfen, zu weiden die Gemeinde Gottes, die er durch sein eigenes Blut erworben hat."
Offb 5,9b "... und hast mit deinem Blut Menschen für Gott erkauft aus allen Stämmen und Sprachen und Völkern und Nationen"
Joh 6,56 "Wer mein Fleisch ißt und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich in ihm."
1.Kor 10,16 "Der gesegnete Kelch, den wir segnen, ist der nicht die Gemeinschaft des Blutes Christi? Das Brot, das wir brechen, ist das nicht die Gemeinschaft des Leibes Christi?"
Hebr 13,12 "Darum hat auch Jesus, damit er das Volk heilige durch sein eigenes Blut, gelitten draußen vor dem Tor."
Offb 12,11 "Und sie haben ihn überwunden durch des Lammes Blut und durch das Wort ihres Zeugnisses und haben ihr Leben nicht geliebt, bis hin zum Tod."
Offb 5,9b+10 "und hast mit deinem Blut Menschen für Gott erkauft aus allen Stämmen und Sprachen und Völkern und Nationen und hast sie unserm Gott zu Königen und Priestern gemacht, und sie werden herrschen auf Erden."