II. Kapitel: Die Präexistenz Jesu Christi

Wollen wir die Person unseres Herrn studieren, so schlagen wir unwillkürlich das NT auf. Die ersten Kapitel der Evangelien berichten von Seiner Geburt. Doch wer wurde geboren? Ist Seine Geburt der Anfang Seiner Geschichte oder nur ein weiteres Kapitel Seiner Biographie?

Unter der Präexistenz Jesu Christi verstehen wir Seine personenhafte Existenz vor der Fleischwerdung (Geburt). Wir beginnen hier unser Studium der biblischen Aussagen über Christus, da diese Lehre heilsentscheidende Wichtigkeit besitzt. Gibt es keine Präexistenz Jesu Christi, so gibt es keine Trinität. Dann wäre Jesus nicht Gott, sondern ein Lügner. Das gesamte Heilsgeschehen am Kreuz und Ostermorgen, unsere Errettung, beruht auf der Tatsache der ewigen Existenz Jesu Christi.

 

1. Die Person Jesu Christi vor Seiner Fleischwerdung

a) Seine ewige Präexistenz

Als unser Herr auf dieser Erde lebte, gab Er selbst immer wieder Zeugnis davon, daß Er bereits vor Seiner Geburt existierte.

Joh 3,17+31 "Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, daß er die Welt richte, sondern daß die Welt durch ihn gerettet werde. [...] Der von oben her kommt, ist über allen. Wer von der Erde ist, der ist von der Erde und redet von der Erde. Der vom Himmel kommt, der ist über allen"
Joh 6,38 "Denn ich bin vom Himmel gekommen, nicht damit ich meinen Willen tue, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat."

Es verwundert uns nicht, daß besonders viele dieser Verse im Johannesevangelium zu finden sind (z.B.: Joh 3,13+16; 6,33+42+50-51+58+62; 7,29; 8,23+42). Gerade das Johannesevangelium hat zum Ziel, die Gottheit unseres Herrn in besonderem Maße darzustellen. So schreibt Johannes gegen Ende seines Buches:

Joh 20,31 "Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, daß Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben das Leben habt in seinem Namen."

Doch wieweit läßt sich die Präexistenz Jesu Christi in die Vergangenheit zurückverfolgen?

Joh 1,15 "Johannes gibt Zeugnis von ihm und ruft: Dieser war es, von dem ich gesagt habe: Nach mir wird kommen, der vor mir gewesen ist; denn er war eher als ich."

Zum Zeitpunkt der Geburt Jesu war Johannes bereits 6 Monate alt (Lk 1,26)! Jesus nennt in einem Gespräch mit den Juden einen noch viel früheren Zeitpunkt:

Joh 8,58 "Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham wurde, bin ich."

Er sagt nicht: "war ich", sondern benutzt das präsentische "bin ich", was den schon immer anhaltenden Aspekt unterstreicht. Die Juden verstanden, daß Er sich mit dieser Aussage Gott gleichstellte (2.Mose 3,14) - in ihren Augen eine Gotteslästerung, die die sofortige Steinigung rechtfertigte (Joh 8,59).

Wir finden die Existenz unseres Herrn vor der Erschaffung der Welt:

Joh 17,5+24 "Und nun, Vater, verherrliche du mich bei dir mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war. [...] Vater, ich will, daß wo ich bin, auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast; denn du hast mich geliebt, ehe der Grund der Welt gelegt war."
Eph 1,4 "Denn in ihm hat er uns erwählt, ehe der Welt Grund gelegt war, daß wir heilig und untadelig vor ihm sein sollten;"

Nur ein ewiger Gott ist Gott! Nur wenn die Präexistenz Jesu bis in die Ewigkeit der Ewigkeiten zurückreicht, ist Er wirklich Gott.

Kol 1,16-17 "Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen. Und er ist vor allem, und es besteht alles in ihm."

In diesen Versen lesen wir, daß alles durch Ihn geschaffen ist. Also kann Er selbst nicht erschaffen sein. Er ist ewig - ohne Anfang und Ende (Hebr 7,3). Diese wunderbare Tatsache wurde im AT verkündigt, im NT bestätigt und von unserem Herrn Jesus bezeugt:

Mi 5,1 "Und du, Bethlehem Efrata, die du klein bist unter den Städten in Juda, aus dir soll mir der kommen, der in Israel Herr sei, dessen Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist."
Joh 1,1 "Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort."

 

ANREGUNG:

 

b) Seine Gottessohnschaft

Hier stellt sich die Frage nach dem Verhältnis Jesu Christi zur ersten Person der göttlichen Trinität.

Joh 3,16-17 "Denn also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, daß er die Welt richte, sondern daß die Welt durch ihn gerettet werde."
Gal 4,4 "Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan"

Zur Zeit des Alten Testaments konnte die Bezeichnung "Sohn Gottes" auch für Menschen (2.Mose 4,22; Hosea 11,1) und für Engelwesen (Hiob 1,6) gebraucht werden. Im NT hingegen ist "Sohn Gottes" oder einfach auch "Sohn" ausschließlich der Titel unseren Herrn Jesus Christus. Gott selbst nennt Ihn so und bekennt sich öffentlich zu Ihm anläßlich Seiner Taufe (Mt 3,17) und Seiner Verklärung (Mt 17,5 und Lk 9,35).

 

(1) der eingeborene Sohn

Die Einzigartigkeit des Offenbarungsverhältnisses Sohn - Vater wird durch den Gebrauch des Adjektives "eingeboren" betont.

Joh 3,16a "Denn also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab,"

Noch an vier weiteren Stellen finden wir diese Aussage: Joh 1,14+18; 3,18; 1.Joh 4,9. Das Verhältnis des Herrn zu Seinem Vater ist einzigartig. Obwohl Er die Jünger beten läßt...

Mt 6,9a "Darum sollt ihr so beten: Unser Vater im Himmel!"

...spricht Er nie von "unserem Vater", sondern von "meinem Vater" und "eurem Vater":

Joh 20,17b "Geh aber hin zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott!"
Röm 8,16 "Der Geist selbst gibt Zeugnis unserem Geist, daß wir Gottes Kinder sind."
Gal 3,26 "Denn ihr seid alle durch den Glauben Gottes Kinder in Christus Jesus."

Er nennt uns "Brüder", wir nennen Ihn stets "Herr"!

Dieses Vater-Sohn Verhältnis im Rahmen der göttlichen Trinität ist einzigartig (einzig in seiner Art). Es bezeichnet nicht ein Naturverhältnis, sondern ein dem Naturverhältnis nachgezeichnetes Offenbarungsverhältnis.

Immer wieder wurde versucht, den Beginn des Offenbarungsverhältnisses festzulegen. Doch wir halten fest: Jesus Christus wurde nicht Sohn Gottes, sondern war, ist und bleibt es immer.

 

ANREGUNGEN:

 

(2) der Erstgeborene

Der "Erstgeborene" nahm im AT eine ganz besondere Stellung ein. So erhielt der Erstgeborene einen doppelten Anteil am väterlichen Erbe (5.Mose 21,17), auch den besonderen Erstgeburtssegen (1.Mose 27-28). Er nahm den 1. Platz ein, ihm war besondere Würde und Vorrangstellung verliehen (1.Mose 43,33; 2.Mose 4,22). So verwundert es nicht, daß auch das NT von Christus als dem Erstgeborenen spricht.

Lk 2,7a "Und sie gebar ihren ersten Sohn..."

Doch bezieht sich Sein Erstgeburtsrecht nicht auf Seine leibliche Geburt.

Kol 1,15 "Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor aller Schöpfung."

Hier wird das Verhältnis Jesu Christi zur Schöpfung angesprochen. Er ist derjenige, nach dem sich alles andere zu richten hat (der Erste in einer Reihe!).

Aufgrund der Auferstehung Christi finden wir:

Kol 1,18b "Er ist der Anfang, der Erstgeborene von den Toten, damit er in allem der Erste sei."

Auch in bezug auf unser geistliches Leben ist Er der Erstgeborene:

Röm 8,29 "Denn die er ausersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, daß sie gleich sein sollten dem Bild seines Sohnes, damit dieser der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern."

 

ANREGUNGEN:

Doch in all diesen Fällen handelt es sich um die Wiederherstellung der sterblichen Person. Jesus Christus ist der Erste, der in einem neuen Leib, dem "Auferstehungsleib" auferstand und nicht mehr stirbt!

1.Kor 15,23 "Ein jeder aber in seiner Ordnung: als Erstling Christus; danach, wenn er kommen wird, die, die Christus angehören;"

 

2. Das Werk Jesu Christi vor Seiner Fleischwerdung

Nachdem wir die Präexistenz unseres Herrn gesehen haben, fragen wir nun nach Seinen Taten, Seinem Werk in der Zeit vor Seiner Fleischwerdung.

Christus, als die 2. Person der göttlichen Trinität, hat Anteil an allen Handlungen der Gottheit. Die "Zusammenarbeit" des dreieinigen Gottes ist vollkommen: Der Wille des Vaters wird durch das Wort, den Sohn, ausgeführt und erhält sein Wesen durch den Heiligen Geist. Wir beschränken unsere Betrachtung auf diejenigen Werke, die ausdrücklich Christus zugeschriebenwerden.

Christus ist Mittelpunkt des ewigen Ratschlusses Gottes

Eph 1,4 "Denn in ihm hat er uns erwählt, ehe der Welt Grund gelegt war, daß wir heilig und untadelig vor ihm sein sollten; in seiner Liebe." "Denn in ihm hat er uns erwählt, ehe der Welt Grund gelegt war, daß wir heilig und untadelig vor ihm sein sollten; in seiner Liebe."

Dieser Ratschluß umfaßt Erwählung, Schöpfung, Erlösung, Gericht über alle Menschen - kurz: den gesamten souveränen Willen Gottes (Eph 1,9).

 

a) Schöpfung

Gott hat durch Jesus Christus die Welt erschaffen.

1.Kor 8,6 "so haben wir doch nur einen Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir zu ihm; und einen Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn."
Hebr 1,2 "hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn, den er eingesetzt hat zum Erben über alles, durch den er auch die Welt gemacht hat."

In Hebr 1,10 wird das Psalmwort aus Ps 102,26 unmittelbar auf Christus bezogen:

Ps 102,26 "Du hast vorzeiten die Erde gegründet, und die Himmel sind deiner Hände Werk."
Joh 1,3 "Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist."
Kol 1,16-17 "Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen. Und er ist vor allem, und es besteht alles in ihm."

Jesus Christus wird selbst als Schöpfer bezeichnet!

 

ANREGUNG:

 

b) Erhaltung

Auch nach dem Sündenfall wurde die Schöpfung nicht sich selbst überlassen. Kein "Zufall" bestimmt ihr Schicksal, sondern Christus selbst erhält sie.

Kol 1,17 "Und er ist vor allem, und es besteht alles in ihm."
Hebr 1,3a "Er ist der Abglanz seiner Herrlichkeit und das Ebenbild seines Wesens und trägt alle Dinge mit seinem kräftigen Wort"

 

ANREGUNGEN:

 

c) Offenbarung

Joh 1,18 "Niemand hat Gott je gesehen; der Eingeborene, der Gott ist und in des Vaters Schoß ist, der hat ihn uns verkündigt."

Jede Offenbarung Gottes dem Menschen gegenüber geschieht durch Jesus Christus. So ist das Wort des AT Beleg für das Wirken des präexistenten Christus.

1.Petr 1,11 "und haben geforscht, auf welche und was für eine Zeit der Geist Christi deutete, der in ihnen war und zuvor bezeugt hat die Leiden, die über Christus kommen sollten, und die Herrlichkeit danach."
Joh 1,14 "Und das Wort ward Fleisch..."

Dann könnten wir viel Zeit darauf verwenden, auf die verschiedenen Theophanien (Christophanien) einzugehen. Wir wollen jedoch lediglich auf die "Eigentliche Theologie" verweisen, wo wir sahen, daß wohl fast alle Erwähnungen Yahwes mit der 2. Person der Trinität zu identifizieren sind. Nun gibt es noch eine Reihe weiterer Theophanien: dem Abraham erscheint Gott wie ein Mann (1.Mose 18,1-33), Jakob ringt mit Gott (1.Mose 32,24-32) und auch die Ältesten Israels sehen Gott (2.Mose 24,9-11). Wir haben Grund zur Annahme, daß auch der "Fürst über die Engelheere" (Jos 5,13-15) eine Christophanie ist. Prinzipiell gilt: jede sichtbare Manifestation Gottes ist eine Christophanie.

Darüber, daß der "Engel des Herrn" (identisch mit "mein Engel" und "Engel Gottes") Gott ist, besteht kein Zweifel.

2.Mose 3,2+6 "Und der Engel des Herrn erschien ihm in einer feurigen Flamme aus dem Dornbusch. [...] Und er sprach weiter: Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs. Und Mose verhüllte sein Angesicht; denn er fürchtete sich, Gott anzuschauen."

In 1.Mose 31,11+13 sagt der Engel Gottes: "Ich bin der Gott, der..." und als solcher wird Er auch erkannt (1.Mose 16,7+13; Ri 13,21-22). Abschließend sei noch Sach 3,3-5 erwähnt, wo der Engel des Herrn Sünden vergibt (vgl Mk 2,7). Nach dem oben Gesagten steht fest: bei dem Engel des Herrn handelt es sich um eine Erscheinung Jesu Christi.

Wenn wir die Handlungen des Engels des Herrn betrachten, haben wir es direkt mit Werken Jesu Christi zur Zeit des AT zu tun.

Zur Zeit des Auszuges aus Ägypten stellt Er sich zwischen Ägypter und Israel (2.Mose 14,19) und geht Israel bei der Landeinnahme Kanaans voraus (2.Mose 23,20+23; 32,34; 33,2). Immer wieder in der Geschichte Israels wird deutlich: Er rettet und hilft den Gottesfürchtigen (Ps 34,8). Dies wird besonders deutlich, wenn wir Sein Handeln an Einzelpersonen betrachten. So beschützt Er Hagar und ihren Sohn (1.Mose 16,7-14; 21,17), hält Abraham von der Opferung Isaaks zurück (1.Mose 22,9-19), beruft Mose und Gideon (2.Mose 3,1-15; Ri 6,11-24), kündigt die Geburt Simsons an (Ri 13,1-15), versorgt den erschöpften Elia (1.Kön 19,5-8), gibt Elia Anweisungen (2.Kön 1,3-15) und bewahrt die Treuen im Feuerofen sowie Daniel in der Löwengrube (Dan 3,28; 6,23).

Doch auch die andere Seite muß erwähnt werden: Aufgrund der Sünde predigt Er dem Volk Gericht (Ri 2,1-5). Er verflucht die Einwohner Meros (Ri 5,23) und vollstreckt das Gericht an Assyrern und Israel (2.Kön 19,35; 1.Chr 21,1-30).

 

3. Die Sinnbilder für Jesus Christus im AT

Jesus Christus ist die Erfüllung alttestamentlicher Heilsgeschichte, Verheißung und Prophetie. Lesen wir das AT nicht nur geschichtlich, sondern von der Erfüllung im NT her, so finden wir eine Vielzahl von Sinnbildern, sogenannte Typen auf Christus hin. Typologie bedeutet: "Lehre von der Vorbildlichkeit alttestamentlicher Personen und Ereignisse für das Neue Testament".

Das AT bietet eine Fülle solcher Typen, die wie ein Schatten einen Körper Person und Werk Jesu Christi vorzeichnen (Kol 2,17). Gottes Plan zur Erlösung der Welt war längst vor der Fleischwerdung Christi fertig! Aus der möglichen Fülle alttestamentlicher Sinnbilder wollen wir nur einige im NT belegte erwähnen.

 

a) Seine Person

Die Person Jesu Christi ist u.a. durch folgende Personen des AT vorgeschattet:

Adam:

Röm 5,14 "Dennoch herrschte der Tod von Adam an bis Mose auch über die, die nicht gesündigt hatten durch die gleiche Übertretung wie Adam, welcher ist ein Bild dessen, der kommen sollte."
1.Kor 15,45+47 "Wie geschrieben steht: Der erste Mensch, Adam, 'wurde zu einem lebendigen Wesen' und der letzte Adam zum Geist, der lebendig macht. [...] Der erste Mensch ist von der Erde und irdisch; der zweite Mensch ist vom Himmel."

Melchisedek:

Hebr 7,3 "Er ist ohne Vater, ohne Mutter, ohne Stammbaum, und hat weder Anfang der Tage noch Ende des Lebens. So gleicht er dem Sohn Gottes und bleibt Priester in Ewigkeit."

Mose:

5.Mose 18,15 "Einen Propheten wie mich wird dir der Herr, dein Gott, erwecken aus dir und aus deinen Brüdern; dem sollt ihr gehorchen." (vgl. Apg 3,22)
Joh 1,17 "Denn das Gesetz ist durch Mose gegeben; die Gnade und Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden."

David:

2.Sam 7,12-13 "Und der Herr verkündigt dir, daß der Herr dir ein Haus bauen will. Wenn nun deine Zeit um ist und du dich zu deinen Vätern schlafen legst, will ich dir einen Nachkommen erwecken, der von deinem Leibe kommen wird; dem will ich sein Königtum bestätigen."
Lk 1,32-33 "Der wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben, und er wird König sein über das Haus Jakob in Ewigkeit, und sein Reich wird kein Ende haben."

 

b) Sein Werk

Folgende Typen deuten auf das Werk Jesu Christi hin:

Lamm:

2.Mose 12,3 "Sagt der ganzen Gemeinde Israel: Am zehnten Tage dieses Monats nehme jeder Hausvater ein Lamm, je ein Lamm für ein Haus."
Joh 1,29 "Am nächsten Tag sieht Johannes, daß Jesus zu ihm kommt, und spricht: Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt!"
1.Petr 1,18-19 "denn ihr wißt, daß ihr nicht mit vergänglichem Silber oder Gold erlöst seid von eurem nichtigen Wandel nach der Väter Weise, sondern mit dem teuren Blut Christi als eines unschuldigen und unbefleckten Lammes."

Opfer:

Hebr 9,14 "um wieviel mehr wird dann das Blut Christi, der sich selbst als Opfer ohne Fehl durch den ewigen Geist Gott dargebracht hat, unser Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott!"
Hebr 10,14 "Denn mit einem Opfer hat er für immer die vollendet, die geheiligt werden."

Schlange:

4.Mose 21,8 "Da sprach der Herr zu Mose: Mache dir eine eherne Schlange und richte sie an einer Stange hoch auf. Wer gebissen ist und sieht sie an, der soll leben."
Joh 3,14 "Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöht hat, so muß der Menschensohn erhöht werden."

 

ANREGUNG:

1.Mose:

2.Mose:

3.Mose:

4.Mose:

5.Mose:

Könige:

Sprüche:

Jesaja:

der Same des Weibes

das Lamm

der Hohepriester

der Stern aus Jakob (König)

der Prophet

König aller Könige

Weisheit Gottes

der leidende und verherrlichte Gottesknecht

Versuchen Sie, diese Liste zu vervollständigen.