II. Kapitel: Allgemeines über die Bibel

 

1. Die Namen der Bibel

 

a) Bibel

Die Bücher der Bibel, die im Gottesdienst verwandt wurden, nannten die damals griechisch sprechenden Christen

biblia = Bücher; Pluralform von "biblion" = Büchlein

Dieses Wort wurde dann in die lateinische Kirchensprache übernommen, jedoch als Singularform gebraucht:

biblia = Buch

Wir machen hier eine interessante Beobachtung: gebrauchen wir das eingedeutschte Wort "Bibel" und denken an die griechische Herkunft (=> Pluralform!), so stellt sich uns die Einheit der Bibel dar; denken wir an den lateinischen Gebrauch (=> Singularform!), so weist dies auf die Einzigartigkeit dieses Buches hin.

Wir sprechen von einer Einheit, obwohl 66 Bücher von über 40 teilweise sehr unterschiedlichen Verfassern! - verteilt auf über 16 Jahrhunderte! - in 3 Sprachen geschrieben wurden! Und dennoch geht es um nur eine Sache! Die Bibel ist - nicht nur wegen ihres göttlichen Ursprungs - einzigartig in der gesamten Weltliteratur. Nicht nur ihre Entstehung ist einzigartig, auch ihre Autorität und Wirkung sind es!

 

b) Heilige Schrift

Bezeichnet die Bibel eine Sache oder eine Person als "heilig", so meint sie, daß es sich um eine 'abgesonderte', d.h. vom übrigen getrennte und unterschiedene Person oder Sache handelt, und zwar abgesondert für Gott. Gebrauchen wir den Namen "Heilige Schrift", so drücken wir ihre Einzigartigkeit aus, die sie von allen anderen "Schriften" unterscheidet. Sie hebt sich deutlich von der übrigen Literatur ab.

Röm 1,2 "... in der heiligen Schrift,"
2.Tim 3,15 "... von Kind auf die heilige Schrift kennst,"wörtl.: pl

Heute gebrauchen wir "Heilige Schrift" für das AT und das NT und erinnern uns dadurch an ihre Einzigartigkeit. Wir greifen aus der Vielzahl der Unterschiede zu anderen Büchern die vier wichtigsten heraus.

 

Die Bibel ist

(1) "heilig" in ihrem Ursprung

Zu diesem Thema werden wir später noch mehr zu sagen haben. Wir halten hier nur fest: Gott selbst läßt uns in einem Buch Sein Wesen und Seinen Willen erkennen. Wir haben es nicht mit einem Werk verschiedener Autoren zu tun, nein, Gott selbst ist der Autor!

 

(2) "heilig" in ihrer Absicht

Was ist das Ziel der Bibel? Wofür ließ Gott Sein Wort niederschreiben? Wir betrachten diese Fragen naturgemäß von der menschlichen Seite aus und müssen uns daher stets bewußt sein, nur einen kleinen Bereich der Größe und Majestät des Wortes Gottes wiederzugeben. Heißt es doch von diesem Wort:

Joh 1,1+3-4 "Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort. ... Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen."

Auch von unserem Herrn Jesus, dem Sohn Gottes, heißt es:

Offb 19,13 "..., und sein Name ist: Das Wort Gottes."

Die Absicht des ewigen, also bereits vor der Welt existierenden Wortes Gottes kann nicht nur im Verhältnis Gott - Mensch gefunden werden.

Die Bibel lehrt uns von Gott, von dem wir ohne Seine Offenbarung im Wort nichts wüßten, und zeigt uns Seinen Willen und Seinen Weg zu einem Leben in Seiner Gegenwart und zu Seiner Ehre.

2.Tim 3,16 "Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit"

Die Heilige Schrift dient weder der Unterhaltung noch der intellektuellen Wissensvermittlung noch der Befriedigung kultureller Bedürfnisse. Sie ist unvergleichlich, einzigartig - sie ist heilig!

 

(3) "heilig" in ihrer Autorität

Der Schöpfer dieser Erde, der Erhalter des Universums gab uns Menschen Sein Wort. Kein anderes Buch der Weltgeschichte kann solch eine Autorität in Anspruch nehmen wie die Bibel. Die Autorität wird ihr nicht verliehen, sie kann höchstens anerkannt werden. Sie lebt nicht abhängig von einer hingegebenen Jüngerschar, sondern die Jünger leben durch sie. Ihre Autorität liegt allein in dem Verfasser, der über alle Autoritätsfragen erhaben ist und durch Seinen Geist, der sich dieses Wortes bedient und Menschen, Familien und Völker verändert.

 

(4) "heilig" in ihrem Anspruch

Die Heilige Schrift stellt uns vor den "Heiligen". Er, Gott, ist es, dem wir hier begegnen. Und Er will die Herrschaft über unser Leben. Die Heilige Schrift ist heilig, deshalb läßt sie uns nicht so, wie wir sind. Gott will durch sie nicht nur einzelne Bereiche, sondern Er will alle Bereiche unseres Lebens regieren! Die Bibel erhebt Anspruch auf unseren Glauben und unser Leben.

 

c) Wort Gottes

Reden wir von dem "Wort Gottes", so betonen wir die Autorität der Bibel. Wir setzen die Bibel mit Gott gleich. Was die Bibel sagt, sagt Gott. Was die Bibel will, will Gott. Eigentlich ist dies nur die konsequente Fortführung des bisher Gesagten.

Das Verhältnis der Bibel zu uns Gläubigen wird auf die gleiche Weise beschrieben wie das Verhältnis Gottes zu uns:

Erinnern wir uns noch einmal an das fleischgewordene Wort (Joh 1), an unseren Herrn und Heiland Jesus Christus:

Offb 19,13 "..., und sein Name ist: Das Wort Gottes."

 

2. Die Einteilung der Bibel

Zunächst finden wir in der Bibel zwei Teile:

Altes Testament: bis zum 1. Kommen Jesu Christi

Neues Testament: seit dem 1. Kommen Jesu Christi

Der Begriff "Testament" kommt aus der lateinischen Sprache und bedeutet "Bund" oder auch "Bündnis". Wir beachten jedoch, daß es im "Alten Bund" keineswegs nur ein Bündnis gab. Gott schloß einen Bund mit Adam, Noah, Abraham, Israel (Mose) und David. Alle diese Bündnisse sind im AT enthalten. Jedoch nimmt inhaltsmäßig der Sinai-Bund den größten Raum ein.

Das AT deutet den neuen Bund (NT) an:

Jer 31,31 "Siehe, es kommt die Zeit, spricht der Herr, da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund schließen"

Das NT kennt auch das AT:

2.Kor 3,14 "Denn bis auf den heutigen Tag bleibt diese Decke unaufgedeckt über dem alten Testament, wenn sie es lesen, weil sie nur in Christus abgetan wird."

Außer dieser groben Einteilung ist die Bibel in einzelne Bücher, in Kapitel und Verse unterteilt. Die heutige Kapiteleinteilung wird von den meisten Bibelauslegern Langton, Erzbischof von Canterbury (1227) zugeschrieben. Nicht ganz so alt sind die Verseinteilungen. Sie wurden vermutlich von R. Stephanus, einem Buchdrucker, um 1551 eingeführt. Wir wollen beachten, daß diese Hilfsmittel nicht inspirierter Bestandteil der Bibel sind. Sie dienen uns als Hilfe, jedoch sollten wir uns nicht darauf verlassen, daß ein Gedankengang wirklich am Vers- bzw. Kapitelende abgeschlossen ist.

 

a) Altes Testament (AT)

Unsere häufigste deutsche Übersetzung , die Lutherbibel (die Gesamtausgabe erschien 1534 zum ersten Mal), teilt das AT in drei Buchgruppen ein:

Nach dieser Einteilung umfaßt das AT 39 Bücher.

Die Reihenfolge dieser Bücher in unserem deutschen AT geht auf die griechische Übersetzung (Septuaginta) des AT zurück, die in den Urgemeinden benutzt wurde. Sie war folgendermaßen eingeteilt:

Die hebräische Einteilung des AT kennt nur 24 Bücher. Es gibt nur je ein Buch für: 1. + 2. Samuel, 1. + 2. Könige, 1. + 2. Chronik, Esra + Nehemia und die 12 kleinen Propheten. Die Einteilung mit ihren hebräischen Namen und Büchern:

Thora (Gesetz)
  • 1. - 5. Mose
Nebiim (Propheten)

- vordere

  • Josua
  • Richter
  • Samuel
  • Könige
Nebiim (Propheten)

- hintere

  • Jesaja
  • Jeremia
  • Hesekiel
  • 12 Prophetenbuch
Ketubim (Schriften)
  • Psalmen
  • Hiob
  • Sprüche
  • Rut
  • Hohelied
  • Prediger
  • Klagelieder
  • Ester
  • Daniel
  • Esra / Nehemia
  • Chronik

Wir finden diese Einteilung in der Bibel erwähnt:

Jos 1,8 Gesetz
Mt 5,17 Gesetz und Propheten

Alle Bestandteile des AT werden erwähnt in:

Lk 24,44 "Er sprach aber zu ihnen: Das sind meine Worte, die ich zu euch gesagt habe, als ich noch bei euch war: Es muß alles erfüllt werden, was von mir geschrieben steht im Gesetz des Mose, in den Propheten und in den Psalmen."

 

b) Neues Testament (NT)

Ähnlich dem AT teilt die Lutherbibel auch das NT ein:

Das NT umfaßt 27 Bücher.

Dabei fällt auf, daß Luther im Gegensatz zu allen anderen Bibelausgaben den Hebräer- und Jakobusbrief hinter die 3 Johannesbriefe gesetzt hat. Er begründete es beim Hebräerbrief mit der fehlenden Verfasserangabe und beim Jakobusbrief mit der Tatsache, daß der Opfertod unseres Herrn und Seine Auferstehung nicht erwähnt werden. Luther zum Jakobusbrief:

"Diese Epistel, wiewohl sie von den Alten verworfen ist, lobe ich und halte sie für gut, darum daß sie gar keine Menschenlehre setzt und Gottes Gesetz hart treibt. Eine rechte stroherne Epistel, ein Gegensatz zu den andern, die dir Christum zeigen und alles lehren, das dir zu wissen not und selig ist."

 

3. Die Sprachen der Bibel

 

a) Sprachen des AT

Das AT wurde überwiegend in Hebräisch geschrieben. Bis zur Zerstörung Jerusalems durch Nebukadnezar (587 v.Chr.) war Hebräisch die Umgangs- und Schriftsprache der jüdischen Bevölkerung Palästinas. Deutlich wird dies bei der Rede des Rabschaken vor Jerusalem, als die Obersten des Volkes ihn baten, aramäisch zu sprechen, damit nicht das ganze Volk ihn verstehen könne.

Jes 36, 11-13 "Aber Eljakim und Schebna und Joasch sprachen zum Rabschake: Rede doch mit deinen Knechten aramäisch, denn wir verstehen's gut, und rede nicht hebräisch mit uns vor den Ohren des Volks, das auf der Mauer ist. Da sprach der Rabschake: Meinst du, daß mein Herr mich nur zu deinem Herrn oder zu dir gesandt habe, solche Worte zu reden, und nicht vielmehr zu den Männern, die auf der Mauer sitzen und samt euch ihren eigenen Mist fressen und ihren Harn saufen werden? Und der Rabschake trat hin und rief laut auf hebräisch und sprach: Hört die Worte des großen Königs von Assyrien!"

Wie Aramäisch und Arabisch ist auch Hebräisch ein Hauptzweig der semitischen Sprachfamilie. Aramäisch, das im Nordosten Kanaans gesprochen wurde, verdrängte während des Exils mehr und mehr Hebräisch als Umgangssprache. Schließlich wurde Hebräisch nur noch im Gottesdienst gebraucht.

So findet sich neben Hebräisch auch Aramäisch im AT. Es handelt sich dabei um folgende Abschnitte:

Die Muttersprache unseres Herrn Jesu war Aramäisch. Schon zu Seiner Zeit gab es nur noch vereinzelt Menschen mit hebräischer Muttersprache. Sie war nur noch die Sprache in religiösen Büchern und Gebeten. Selbst in den Synagogen wurden die hebräischen Texte nach der "Textlese" vor der Predigt in das Aramäische übersetzt.

Im Jahre 1881 wurde Ittamar ben Awi in Jerusalem geboren. Sein Vater, ein hebräischer Gelehrter, sprach nur Hebräisch mit ihm. Er war der erste Mensch der Neuzeit, der als Muttersprache Hebräisch redete. Das moderne Hebräisch (sogenanntes Ivrit) hat zwar einige Veränderungen und vor allem Erweiterungen erfahren, ist aber dennoch im Kern die Sprache der Könige und Propheten des AT. Die Jerusalemer Sprachakademie versucht, auf der Basis der at-lichen Sprache immer wieder neue, logische und einpassungsfähige Wörter und Wendungen zu schaffen. Man sagt, daß vom klassischen Hebräisch zum Ivrit ein kürzerer Weg liege als von der Sprache Luthers zum Deutsch der Gegenwart!

 

b) Sprache des NT

Das NT wurde in griechischer Sprache geschrieben. Hier haben wir es jedoch nicht mehr mit dem klassischen Griechisch der Philosophen zu tun, sondern mit einem späteren Dialekt, der sogenannten Koine. Die Eroberungszüge Alexander des Großen hinterließen nicht nur in der ganzen damals bekannten Welt des Mittelmeerraumes und Vorderasiens griechische Städte und Verwaltungen, sondern es entwickelte sich Koine auch zur Umgangssprache aller Nationen.

Natürlich hob sie die jeweiligen regionalen Volkssprachen nicht auf, aber sie stand gleichberechtigt daneben. Wie weise handelt Gott! Stellen wir uns die Missionsreisen des Paulus vor: Im Schutz des römischen Friedens und auf befestigten, geschützten römischen Straßen reist er jahrelang durch die Welt, ohne je ein Sprachstudium absolvieren zu müssen. Wohin er auch kommt, überall wird die Frohe Botschaft verstanden. Gott gebrauchte die Römer und die Griechen, um optimale Voraussetzungen für die rasche Evangelisation der damaligen Welt zu schaffen.

Gal 4,4 "Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, ..."

Gott offenbarte sich den Menschen durch Sein Wort. Dabei gebrauchte Er ihre jeweilige Sprache und offenbarte sich so, daß sie Ihn verstehen konnten!

 

ANREGUNG:

Wir müssen verstanden werden. Darum bedenken wir die Notwendigkeit:

 

4. Die Bedeutung der Bibel

 

a) Offenbarungsträger

Die Bedeutung der Bibel ist in der Tatsache begründet, daß sie Hauptquelle göttlicher Offenbarung ist. Sie selbst erhebt den Anspruch, göttliche Offenbarung zu sein. Mehr hierzu siehe V. Kapitel: Inspiration der Bibel.

 

b) Selbstzeugnis in Bildern

Die Bedeutung der Bibel wird uns durch sie selbst gezeigt, indem sie sich in Bildern mit alltäglichen Dingen vergleicht. Jedes dieser Bilder offenbart eine andere Tätigkeit oder Eigenschaft dieses wunderbaren Wortes:

(1) Licht Ps 119,105

Licht zeigt und erhellt unseren Weg!

(2) Feuer Jer 23,29

Ein Bild für Gericht! Gottes Wort richtet!

(3) Hammer Jer 23,29

Ein Bild für Zerstörung! Welche Kraft enthält das Wort Gottes!

(4) Spiegel Jak 1,22-23

Die Bibel zeigt jedem aufrichtigen Leser dessen wahres Bild!

(5) Wasserbad Eph 5,26

Gottes Wort reinigt und erneuert uns!

(6) Speise Jer 15,16 / Mt 4,4

Ohne das Wort Gottes wäre geistliches Leben unmöglich!

(7) Milch 1.Petr 2,2

Milch ist Baby- und Anfängernahrung. Die Schrift zeigt uns zwei verschiedene "Kinder in Christo", die Milch trinken:

(8) Schwert Eph 6,17

Obwohl das Schwert auch der Verteidigung dienen kann, ist es doch die einzige Angriffswaffe in der Waffenrüstung Gottes!

(9) Regen Jes 55,10-11

Gottes Wort bereitet den Herzensboden vor, macht ihn fruchtbar und läßt den Glauben wachsen!

(10) Same Lk 8,11

Jedes Wort Gottes ist ein Samenkorn, das Leben in sich trägt. Ihm ist die Verheißung, daß Leben entsteht, mitgegeben.

Vgl.: Pred 11,4+6 - 2.Kor 9,6 als auch Ps 126,5-6 - 1.Kor 15,42

 

Gottes Wort befriedigt alle Bedürfnisse unseres Lebens!

 

ANREGUNGEN:

 

c) Einfluß

Die Bedeutung der Bibel wird uns deutlich, wenn wir ihren Einfluß auf unser Leben als Gesellschaft und auf uns als Einzelpersonen betrachten. Bestimmt haben viele, vor allem religiöse Bücher, Einfluß auf diese Welt genommen. Bedenken wir, wie sich durch den Koran ganze Völker dieser Erde änderten. Aber zwischen all diesen Büchern und der Bibel besteht ein gewaltiger Unterschied: die Bibel allein vermag unser persönliches Leben wirklich völlig zu verändern, d.h. neu zu machen. Alle anderen Schriften "verbiegen" den Menschen in eine andere Form, allein die Bibel zeigt ihm den Weg zu einer neuen Schöpfung!

 

(1) Einfluß in der Gesellschaft

In unserer "nach-christlichen" Zeit nimmt der Einfluß der Bibel auf unser gesellschaftliches Leben immer mehr ab. Die Gesellschaft wird immer mehr säkularisiert. Wir beschränken uns daher auf:

 

(2) Einfluß im persönlichen Leben

Hier zeigt die Bibel, das lebendige Wort Gottes, einen Einfluß, wie ihn kein anderes Werk der Weltliteratur besitzen könnte:

- in der Kraft, von Sünde zu überführen

Apg 2,37 "Als sie aber das hörten, ging's ihnen durchs Herz"

- in der Kraft, die Wiedergeburt hervorzubringen

1.Petr 1,23 "Denn ihr seid wiedergeboren ... aus dem lebendigen Wort Gottes,"

- in der Kraft, Glauben zu wirken

Röm 10,17 "So kommt der Glaube ... durch das Wort Christi."

- in der Gewißheit, ewiges Leben zu haben

1.Joh 5,13 "Das habe ich euch geschrieben, damit ihr wißt, daß ihr das ewige Leben habt,"

- in der Freude des Gläubigen

Ps 119,162 "Ich freue mich über dein Wort, wie einer der große Beute macht."

- in der Umgestaltung des Lebens

Joh 17,17 "Heilige sie in der Wahrheit, dein Wort ist die Wahrheit."

- im Kampf gegen Satan, Sünde und Welt

Eph 6,17 "... und nehmet ... das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes."

 

Von keinem Buch der Weltliteratur gehen solche Wirkungen aus. Wir können sie studieren in den römischen Theatern bei den Märtyrern oder auch in einer modernen Großstadt bei einer Freiversammlung. Wir spüren etwas von dem Einfluß des Wortes Gottes in einer Massenevangelisation mit Zehntausenden von Zuhörern oder auch im persönlichen Gespräch mit einem Menschen.

So dürfen wir uns dem Einfluß dieses herrlichen Gotteswortes immer wieder neu aussetzen. Leben und Segen werden die Wirkung sein. Dann können wir mit dem Psalmisten sagen:

Ps 119,45 "Ich wandle fröhlich, denn ich suche deine Befehle."

 

AUFGABEN: